07.08.2009 Auf See

Die erste Nacht auf See hatten wir also hinter uns, mein Mann hat wie immer gut geschlafen aber ich brauchte eine ganze Zeit, um einschlafen zu können. Als der Wecker um 7 Uhr klingelte, wusste ich erst nicht, wo ich war, aber das sanfte Schaukeln der Wellen brachte dann die Erinnerung. Nachdem wir geduscht hatten, machten wir uns auf dem Weg zu unserem ersten Frühstück auf See. Auch hier war das Angebot überaus reichhaltig. Mit Kaffee, Erdbeermilch, Schinken, Eier und frischen Brötchen stärkten wir uns für den ersten Tag. Die Seenotrettungsübung war für 10:30 angesagt. Die Einweisung ging relativ lustig jedoch auch mit dem nötigen Ernst und dem Überstreifen der Rettungsweste zu Ende. Was sein muss, muss sein! Zum Abschluss gab es eine erfrischende Erdbeerbowle, mit dieser spazierten wir etwas über das Schiff, bis wir um 12:30 zum Mittagessen gingen. Bei der Essensauswahl würde ich wohl ein paar Kilo zunehmen befürchtete ich, aber man sollte sich auch mal etwas gönnen. Nach dem schmackhaften Mittagessen, machten wollten wir am Pool entspannen, denn um 15:30 war ja schon wieder Kaffeezeit. Nach dem Kaffee wollten wir auf Entdeckungstour gehen. Schon erstaunlich, wie viele Bereiche es auf einem solchen Schiff gibt. So verging die Zeit ziemlich schnell und es war schon wieder Abendbrotzeit. Da alle Mitreisenden am Fenster sitzen wollte, war der Andrang am Speisesaal sehr groß und das anstehen war schon unangenehm. Dann wurden die Offiziere vorgestellt und anschließend gab es eine Unterhaltungsshow, die sich „Avalon“ nannte. Wir machten noch ein Runde über das Schiff und gingen dann in unsere Kabine. Man sollte nicht meinen, wie Müde die Seeluft macht. In dieser Nacht schlief auch ich sehr gut.