Rostock Warnemünde Hafen Panorama

Ankunft in Warnemünde

Obwohl der Wecker erst um 7 Uhr klingeln sollte, machte ich kaum ein Auge zu, weil ich so aufgeregt war. Also stand ich auf erledigte die letzten Vorbereitungen und machte Frühstück. Auch mein Sohn wollte um 8 Uhr kommen und nach dem Frühstück sollte es losgehen. Mein Mann wusste immer noch nichts, weil ich keinerlei Andeutungen machte, wo es hingeht. Pünktlich um 9 Uhr machten wir uns auf den Weg. Je näher wir an Warnemünde kamen, um so erstaunter war mein Mann, aber das wir eine Ostseekreuzfahrt machen würden, fiel ihm nicht ein. In Warnemünde angekommen, versuchte ich die AIDAbella zu sichten. Doch Fehlanzeige sie war nicht da. Also gingen wir gemütlich aber sehr aufgeregt essen und auf einmal fuhr das imposante Kreuzfahrtschiff ein.

Ein überwältigender Augenblick, das riesige weiße Schiff mit der typischen Aida Kennzeichnung. Und bei meinen wohl ziemlich verklärten Blick, begriff auch mein Mann welchen Urlaub er mit mir verbringen würde. Ganz verlegen schaute er mich an und bedankte sich für diese schöne Idee. Das Einchecken dauerte einige Zeit, da das Thema Sicherheit auf der AIDAbella groß geschrieben wird. Da auf dem Schiff alles bargeldlos abgewickelt wird, bekamen wir eine Bordkarte, die als Zahlungsmittel und als bordeigener Ausweis gilt. Wir hatten eine Kabine mit Balkon, von dem aus das emsige Treiben am Terminal zu verfolgen war. Um ca. 17:30 Uhr, gab es eine Führung über das gesamte Schiff durch einen Herrn Eisenbeiß. Bei der Größe des Schiffes, ist es kein Wunder, wenn man sich hier verläuft, das sollte die Führung vermeiden.

Als die Führung beendet war, gab es das erste Essen. Und hier wurden wir das erste Mal schon verwöhnt. Das Essen war wirklich so herrlich angerichtet, dass wir einige Zeit brauchten, bis die Entscheidung darüber fiel, was wir nun essen würden. Mein Mann fand die Bierzapfanlage sehr schnell und holte uns auch gleich zwei frisch gezapfte mit einer herrlichen Krone. Nach dem Essen gingen wir das Schiff auf eigene Faust etwas erkunden, bis es um 20 Uhr endlich hieß, „Leinen los“. Alle mitreisenden Waren an Bord um das ergreifende Auslaufen unter dem Beifall der Schaulustigen nicht zu verpassen. So müssen sich die Reisenden der Titanic gefühlt haben dachte ich und verwarf diesen Gedanken schnell wieder weil ich über den Ausgang dieser Geschichte jetzt nicht Nachdenken wollte. Unser erstes Ziel auf dieser Ostseekreuzfahrt hieß „Tallin“. Wir besorgten uns einen Cocktail und beobachteten den Sonnenuntergang. Ein aufregender Tag neigte sich seinem Ende entgegen, als wir uns in unsere Kabine begaben, um zu schlafen.


AIDAbella auf See

Auf See

Die erste Nacht auf See hatten wir also hinter uns, mein Mann hat wie immer gut geschlafen aber ich brauchte eine ganze Zeit, um einschlafen zu können. Als der Wecker um 7 Uhr klingelte, wusste ich erst nicht, wo ich war, aber das sanfte Schaukeln der Wellen brachte dann die Erinnerung. Nachdem wir geduscht hatten, machten wir uns auf dem Weg zu unserem ersten Frühstück auf See. Auch hier war das Angebot überaus reichhaltig. Mit Kaffee, Erdbeermilch, Schinken, Eier und frischen Brötchen stärkten wir uns für den ersten Tag.

Die Seenotrettungsübung war für 10:30 angesagt. Die Einweisung ging relativ lustig jedoch auch mit dem nötigen Ernst und dem Überstreifen der Rettungsweste zu Ende. Was sein muss, muss sein! Zum Abschluss gab es eine erfrischende Erdbeerbowle, mit dieser spazierten wir etwas über das Schiff, bis wir um 12:30 zum Mittagessen gingen. Bei der Essensauswahl würde ich wohl ein paar Kilo zunehmen befürchtete ich, aber man sollte sich auch mal etwas gönnen. Nach dem schmackhaften Mittagessen, machten wollten wir am Pool entspannen, denn um 15:30 war ja schon wieder Kaffeezeit.

Nach dem Kaffee wollten wir auf Entdeckungstour gehen. Schon erstaunlich, wie viele Bereiche es auf einem solchen Schiff gibt. So verging die Zeit ziemlich schnell und es war schon wieder Abendbrotzeit. Da alle Mitreisenden am Fenster sitzen wollte, war der Andrang am Speisesaal sehr groß und das anstehen war schon unangenehm. Dann wurden die Offiziere vorgestellt und anschließend gab es eine Unterhaltungsshow, die sich „Avalon“ nannte. Wir machten noch ein Runde über das Schiff und gingen dann in unsere Kabine. Man sollte nicht meinen, wie Müde die Seeluft macht. In dieser Nacht schlief auch ich sehr gut.


Talinn Estland aus der Luft

Ankunft in Tallin (Estland)

Als ich an diesem Morgen aufwachte und aus dem Fensterschaute, konnte ich unseren Zielhafen und somit Tallin sehen. Nun aber schnell zum Frühstück, denn unser Landgang war für 8:15 Uhr angesetzt. Bis alle Gäste für den Landgang zusammen waren, wurde es 8:30 Uhr, als der Bus endlich losfuhr. Diese Stadt gefiel uns allen sehr, ich denke, dass nicht nur wir dachten, dass uns der Osten nur Graues und Zerstörtes zu bieten hatte und so wurden wir alle sehr angenehm überrascht. Der Reisebegleiter kannte sich hier sehr gut aus und erzählte neben der Geschichte von Tallin auch einiges über die Sehenswürdigkeiten wie die Stadtmauer, die Türme und dem Domberg.

Die Zeit ging viel zu schnell vorbei und so machten wir uns wieder auf den Weg zum Schiff, dort kamen wir pünktlich zum Mittagessen wieder an. Nach dem doch anstrengenden Landgang ruhten wir uns nach dem Essen am Pooldeck aus. Auch den Kaffe ließen wir heute ausfallen, da der wunderschöne Tag mit viel Sonnenschein uns lieber war. Da wir heute um 18:00 Uhr wieder auslaufen würden, machten wir uns frühzeitig auf den Weg zum Abendbrot, denn diesmal wollten auch wir einen Fensterplatz ergattern. Die AIDA-Show „Goldfinger“ wollten wir natürlich nicht verpassen und mit ein paar Cocktail und zwei Auftritten des Unterhalters Daniel Reinsberg, zogen wir uns zum schlafen zurück, denn man teilte uns mit, das die Uhren eine Stunde vorgestellt werden müssten.


Sankt Petersburg Russland Schloss Peterhof große Kaskade

Das berühmte St. Petersburg in Russland

Noch vor dem Klingeln des Weckers so um 6 Uhr waren wir wach. Was uns wohl in St.Petersburg erwarten würde und das Erste was wir dort wahrnahmen war auch alles andere als positiv. Kaputte Häuser und der Geruch nach Öl als wir an einer alten Raffinerie vorbeifuhren. Auf dem Schiff konnten wir den Geruch nicht wahrnehmen, denn unser Schiff lag zum Glück weit von dieser Raffinerie entfernt. Auf dem Besichtigungsplan standen die prächtigen Paläste der Pawlowsk und Puschkin, aber vor allem jedoch das berühmte Bernsteinzimmer. Eine Entschädigung für das vorangegangene und gesehene bekamen wir im Katharinenpalast. Der Zarenpalast zeigte sich als ein Traum in Weiß und Gold. Wir waren schwer beeindruckt von dieser überwältigenden Pracht. Die mit Gold verzierten Räume sowie das Bernsteinzimmer waren von einer imposanten Pracht, dass es uns fast den Atem verschlug. Die Zimmer waren über und über mit Gold verziert, so etwas hatten wir noch nie gesehen. Auch die 200 Hektar Parkanalgen hinterließen bei uns einen bleibenden Eindruck. Am Alexanderplatz liefen noch die Aufräumarbeiten der Restauration, dennoch recht sehenswert.

In Pawlowsk gab es dann das traditionelle russische Gericht Kohlsuppe und Wodka, na ja, wer es mag, unseren Geschmack hatte dieses Gericht nicht ganz getroffen. Der Zarenpalast mit seinem großzügig und gepflegtem Garten war schon ein besonderes Highlight, zudem unsere Reisebegleitung zu allem sehr gute Erklärungen abgeben konnte. Um 17 Uhr waren wir wieder zurück auf dem Schiff, wir waren ganz schön geschafft und freuten uns auf das Abendbrot. Bis 21:30 Uhr machten wir einen Schiffsspaziergang und dann begann die White Russian Party am Pooldeck. Obwohl die Feier sehr gelungen war, waren wir nach drei Cocktails so müde, dass wir uns schlafen legten.


St. Petersburg

Da wir heute erst um 14 Uhr den zweiten Ausflug nach Petersburg gebucht hatten, konnten wir ausschlafen und in aller Ruhe frühstücken. Bis zum Mittagessen machten wir es uns auf dem Pooldeck bequem und genossen die Sonne und das Nichtstun. Der Bus, der uns heute zur Ausflugsfahrt abholte, hatte seine besten Jahre schon hinter sich, das machte sich sehr deutlich an den verdächtigen Geräuschen bemerkbar. Die heutige Reisebegleiterin war noch sehr jung wusste uns aber dennoch sehr viel über die Kirchen, Peter und Paus Festung, die Kanäle sowie über den Panzerkreuzer Aurora zu berichten.

Ein wirklich sehr schöner Tag in St.Petersburg. Um 17:45 Uhr waren wir wieder an Bord und nach dem Abendbrot wollten wir an Deck den schönen Abend genießen, dafür verzichteten wir auf die Beatles Show „Come Together“, na ja man kann nicht alles haben und es gab ja noch weitere Shows. Also genossen wir unsere Cocktails an Deck, genossen den Sonnenuntergang und freuten uns auf unsere Kabine, mit der guten Nachricht, dass die Uhren jetzt wieder eine Stunde zurückgestellt werden könnten.


Hallo Helsinki in Finnland

Pünktlich morgens um 8 Uhr liefen unser Kreuzfahrtschiff in Helsinki ein. Es begrüßte uns nicht nur Helsinki sondern auch die strahlende Sonne. Nach einem ausgiebigen Frühstück erwartete uns eine Stadtrundfahrt, von der wir uns viel versprachen. Helsinki besitzt viele Wasserflächen und ist zudem eine herrliche grüne Stadt. Unsere Reisebegleitung berichtete von der Geschichte Helsinkis und von den Teppichwaschplätzen, die es wohl nur in Finnland gibt. Am schönsten fanden wir die Besichtigung der Felsenkirche, sie gehörte zu dem absoluten Highlight auf diesem Ausflug.

An einer Bushaltestelle entdeckten wir den Hinweis, dass ein Shuttleservice die Besucher auch zum Schiff zurückbringt. Also erklärten wir unserer Reisebegleitung, dass wir die Stadt noch ein wenig erkunden wollten und später nachkommen. Auf unserer Entdeckungstour lag das größte Kaufhaus in Helsinki das „Stockmann“. Wir genossen ein finnisches Eis, welches sehr zu empfehlen ist und gingen nach einem Rundgang über den Markt zum Shuttlebus, damit wir pünktlich auf dem Schiff ankamen. Um 18:00 Uhr legte das Schiff ab auf dem Weg nach Stockholm. Wir genossen die Show „Dancing Queen“ und machten es uns anschließend in unserer Kabine gemütlich, bis es Zeit zum Schlafen wurde.


Stockholm Schweden Schloss Skyline

Stockholm in Schweden

Genau 485 Km weiter pünktlich um 8:30 Uhr liefen wir in Stockholm ein, doch wach war ich schon wesentlich länger, da ich mir die Schären vor Stockholm unbedingt ansehen wollte. Beschreiben kann man diese Inselwelt nicht, man muss sie gesehen haben. Unser Schiff hatte einen sehr zentralen Liegeplatz, sodass man auch zu Fuß in die Stadt gehen konnte. Wir zogen allerdings das bequeme Wassertaxi für 12 Euro pro Tag vor, da sich dieser Weg sehr viel einfacher gestaltet. Für 45 Euro pro Person hatten wir eine Schlossbesichtigung und einen Stadtrundgang gebucht. Und ich muss ehrlich sagen, dieses Geld hätten wir uns sparen können. Über die Stadt bekamen wir nur spärliche Informationen und im Schloss durften wir nur drei Zimmer besichtigen.

Da wir erst am nächsten Tag wieder auslaufen würden, beschlossen mein Mann und ich mit unserem Wassertaxi Stockholm ohne Begleitung zu erkunden. Nicht nur am Tage ist Stockholm sehenswert, sondern auch in den Abendstunden. Nur der Alkohol ist hier sehr teuer. Aber das Essen und andere Getränke halten sich preismäßig im Rahmen. Um 19 Uhr waren wir wieder zurück auf dem Schiff und aßen zu Abend. Und dann trafen wir uns in einer lustigen Runde um Karten zu spielen, so verging der Abend recht schnell und gegen 23 Uhr zogen wir uns zurück in unsere Kabine.


Abfahrt Stockholm und Seetag

Für heute hatten wir uns vorgenommen unser Frühstück draußen zu genießen, denn wir wollten die Schären in Richtung Gdingen (Danzig) nicht versäumen. Bei herrlichstem Sonnenschein und gezücktem Fotoapparat, genossen wir das Langsame fahren durch die grandiosen Schären. Am Mittag hatten wir dann die offene See erreicht, und wir beschlossen, dass wir uns nach dem Mittagessen etwas hinlegen könnten. Der Stress durch die Ausflüge in den vergangenen Tagen hatte uns doch mehr zugesetzt, als wir dachten. Und so schliefen wir bis am späten Nachmittag, dadurch verpassten wir den Kaffe, was aber nicht tragisch war.

Zwischen Abendbrot und dem Auftritt des Unterhalters Daniel Reinsberg blieb noch viel Zeit um sich auf dem Schiff die Beine zu vertreten. Für 21:30 Uhr wurde auf dem Pooldeck eine Schlagerparty angekündigt, da mussten wir natürlich auch mitmachen. Auch diese Party war sehr gut organisiert und wir tanzten und vergnügten uns bis nach 0:00 Uhr und legten uns dann aber schlafen.


Danzig Gdansk Polen Altstadt

Ankunft Gdingen in Polen

Nach Weiteren 730 Km, liefen wir dann in den sehr sauberen Hafen von Gdingen ein, da wir bis zum Landgang noch Zeit hatten, konnten wir ein ausgedehntes Frühstück mit anschließendem zurechtmachen einplanen. Um 11 Uhr hatten sich alle Teilnehmer im Bus versammelt und es konnte losgehen. Während der Fahrt informierte uns die Reisebegleitung über die Geschichte der Stadt Danzig. Dort angekommen waren wir freudig überrascht. Danzig ist eine wahrlich schöne Stadt, mit Kirchen, die goldene Türme besitzen, alten Kaufmannshäusern aus der guten alten Hanse Zeit und überall kann Bernstein gekauft werden. Unsere Reisebegleitung warnte uns jedoch vor den Straßenkäufen, da hier viele Betrüger an das Geld der Besucher gelangen möchten. Sie zeigte uns ein Bernsteingeschäft, in dem alles mit Rechten Dingen zuging und wir auch Erklärungen über die Verarbeitung von Bernstein erhielten.

Dann hatten wir etwas über zwei Stunden Zeit uns alleine etwas umzusehen. Wir entschieden uns dafür einen Kaffee zu trinken. Den Rest des Geldes investierten wir in ein Eis. Das Eis schmeckte, wie es aussah, recht ungewöhnlich. Um 16 Uhr war unser Treffen, damit wir zurück zum Schiff kamen. Nach dem Abendbrot gab es im Theatrium einen bayrischen Abend mit Namen „Alpenglühn“. Irgendwie kam diese Party auf einem Kreuzfahrtschiff in der Ostsee nicht so richtig in Fahrt, ob es an uns und den Mitreisenden lag oder an der Band, die nur Lieder spielte die wir noch nie gehört hatten bleibt wohl ein Rätsel, nun das war wohl eine eher negative Erfahrung dieser Kreuzfahrt. Bis um 22 Uhr quälten wir uns auf der Feier und gingen dann aber zu Bett.


Ostseebad Binz auf Rügen Luftbild

Mukran auf Rügen wieder in Deutschland

So nun waren wir also wieder in Deutschland, genauer gesagt in Rügen. Um 8 Uhr legte unser Schiff an und wir machten uns samt Reisebegleitung auf den Weg. Unser Ziel war das Fischerdorf Vitt, im Norden der Insel. Bei einem der Fischer waren wir für einen Snack angemeldet, dieser Bestand daraus, dass man aus fünf verschiedenen Räucherfischen etwas auswählen konnte. Hier wird Snack wohl anders definiert als bei uns, denn es handelte sich um sehr große Portionen, die wir beide nicht schafften.

Auf dem Weg zum Meer erfuhren wir durch die Reisebegleiterin sehr viel über das Leben und die Menschen auf der Insel. Einen sehr schönen Ausblick auf die Ostsee bekamen wir von der Viktoria Aussicht, hierher gingen wir, nachdem wir am Königsstuhl waren. Der Abschluss war eine sehr schöne Fahrt nach Sassnitz, bevor wir wieder zum Schiff gebracht wurden. Hier wartete das Mittagessen auf uns, jedoch hatten alle Teilnehmer durch den „Snack“ keinen Appetit, dafür tranken wir umso mehr, wie heißt es so schön, „der Fisch will schwimmen“.

Am Nachmittag machten wir es uns auf dem Pooldeck bequem und bekamen etwas Wehmut. Denn Morgen war unsere Kreuzfahrt schon wieder vorbei. Um 17:30 Uhr bekamen wir durch Herrn Eisenbeiß Informationen zum morgigen Ausschecken. Zum Abendbrot gab es heute Hummer in allen Variationen. Danach ließen wir uns zum Bingo überreden, wo es einen Jackpot von 500€ zu gewinnen gab. Leider gewannen wir nur an Erfahrung, Spaß hatten wir aber trotzdem.

Unsere letzte Party, die „Farewell Poolparty“ begann um 21:30 Uhr, hier verabschiedete sich auch der Käpten und die Mannschaft von den Gästen natürlich unter einem tobendem Applaus. Auch über unseren Verbrauch an Lebensmitteln und anderen Dingen wurden wir kurz informiert. Nach einem letzten Cocktail so gegen 00:15 Uhr, verabschiedeten wir uns und gingen in unsere Kabine, hier galt es nun Koffer packen. Die Koffer mussten bis um 2 Uhr nachts auf dem Flur stehen, damit das Personal des Schiffes das Gepäck abtransportieren konnte.


Abreise

Als um 6 Uhr der Wecker klingelte, wären wir am liebsten liegen geblieben. Wussten wir doch, jetzt ist alles vorbei. Na ja, so ist das eben alles Schöne geht einmal vorbei. Und so gingen wir zu unserem letzten Frühstück auf der AIDAbella. Auch hier herrschte eine sehr gedrückt Stimmung. Man verabschiedete sich voneinander und so manche Träne ist geflossen. Um 9 Uhr mussten wir unsere Kabine verlassen. In der Halle standen unsere Koffer, die wir traurig aber erholt in Empfang nahmen, noch ein letzter Blick zurück und wir sahen schon unseren Sohn, der auf uns wartete. Die Heimreise war natürlich nicht nur traurig, denn man freut sich ja auch wieder auf Zuhause. Mein armer Sohn musste sich unterwegs unsere Erlebnisse anhören, was er aber tapfer ertrug.

Ich kann nur sagen, dass es eine sehr schöne Reise war und die Organisation einfach hervorragend war. Und eines war jetzt schon klar, das war bestimmt nicht unsere letzte Reise mit der AIDAbella.